„Kulturnacht Schloss Köniz“ – der Grundgedanke
Das Schlossareal Köniz eignet sich mit seinen vielen attraktiven und historisch wertvollen Räumen mit besonderem Ambiente und seiner zentralen, an den ÖV gut angebundenen Lage vorzüglich, eine Nacht lang Kultur in möglichst vielen ihrer Facetten und in ihrer ganzen Breite vorzustellen.
Unter dem Motto „wir schenken Ihnen eine Stunde“ wird die Kulturnacht Köniz in der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober dieses Jahr das erste Mal durchgeführt. Im Stundentakt werden von 19 bis 2 Uhr in den vielen Räumlichkeiten auf dem Schlossareal verschiedenste Kulturangebote „geschenkt“ bis hin zur Musikschule, welche ganz real Unterrichtsstunden für verschiedene Instrumente anbietet. Künftig wird die Kulturnacht Köniz alljährlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, in der die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt werden, angeboten. Auch hier passt das Motto, da in dieser Nacht eine Stunde mehr zur Verfügung steht.
Alle Organisationen, die auf dem Schlossareal aktiv sind, sind involviert: Die Einwohnergemeinde Köniz, der „Kulturhof Schloss Köniz“, die evang. ref. Kirchgemeinde, die Musikschule Köniz, das Schulmuseum Bern, das Restaurant „zum Schloss“, der CEVI.
In erster Linie richtet sich der Anlass an die Bevölkerung der Gemeinde Köniz und will ein kulturell breit interessiertes Publikum, vor allem Erwachsene, ansprechen. Darüber hinaus möchte man auch die Bevölkerung der angrenzenden Stadt Bern und der Region ansprechen, neugierig machen und dazu bringen, den Anlass zu besuchen.
Die Kulturnacht soll nicht nur eine neue regelmässig wiederkehrende kulturelle Veranstaltung, die es so in Bern und den umliegenden Gemeinden noch nicht gibt, werden, sondern soll auch das Schlossarael Köniz einmal mehr ins Zentrum rücken und regional bekannter machen.
Aus vermietungstechnischen Gründen war es für das Jahr 2010 leider nicht mehr möglich, die Veranstaltung auf die Nacht der Umstellung von Sommer- zu Winterzeit (30.10.) festzulegen und musste deshalb eine Woche früher angesetzt werden (23.10.). Für die folgenden Jahre sind bereits jetzt alle Räume am entsprechenden Datum reserviert.
Das Programm
Zu jeder vollen Stunde wird in über 20 Räumen ein Anlass geboten, der 40 Minuten dauert. Danach ist eine Pause von 20 Minuten eingeplant, um sowohl den Ortswechsel als auch eine kleine Verpflegungsmöglichkeit zu gestatten. Ein Eintrittspass (voraussichtlich Franken 15.-) berechtigt zum Besuch von über 50 Veranstaltungen und 4 Ausstellungen.
Die reiche Facette des Kulturschaffens kommt zum Ausdruck in Konzerten von Klassik über Jazz und Rock bis hin zu den Singstudenten, in Lesungen und Kleinkunstprogrammen, in einem Gottesdienst mit anglikanischen „Evening-Songs“, historischen Schulstunden, Ausstellungen zur Ortsgeschichte (mit Filmvorführungen), zu Malerei und Keramik und der laufenden Sonderausstellung im Schulmuseum. Es werden vor allem Künstler aus der Region engagiert. Das angesprochene Zielpublikum soll einen Bezug zu dem Anlass haben und sich mit ihm nicht nur über den Veranstaltungsort Schlossareal identifizieren können.
Die Gastronomie ist Teil des Programms: das Restaurant „zum Schloss“ bietet voraussichtlich thematische Kurzmenus an, weiter können sich die Besucherinnen und Besucher auch an diversen Imbissständen und an der Bar des Kulturhofs stärken.
Öffentlichkeitsarbeit
Da der Anlass nicht einmalig, sondern wiederkehrend sein soll, wird ein Logo kreiert, das auf den Drucksachen und in der gesamten Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt wird.
Die Bewerbung des Anlasses erfolgt über Drucksachen (Flyer mit detailliertem Programmüberblick, Plakate). Die Verteilung der Plakate erfolgt über den Verteiler des Kulturhofs. Eine Website mit eigener Domain und auch die Websites der Träger (mit Verlinkung zur Domain der Kulturnacht) werden so weit wie möglich genutzt, um auf den Anlass aufmerksam zu machen. Auch andere bei den Trägern bestehende Kanäle (Newsletters, Zeitschrift reformiert, …) werden für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt.
Weiter ist geplant, im Vorfeld der Kulturnacht das Zentrum von Köniz mit Fahnen, die das Logo der Kulturnacht tragen, zu beflaggen. An den vier Zugängen zum Schlossareal sollen Banner bereits einige Zeit vorher auf den Anlass aufmerksam machen. Am Anlass selbst werden sämtliche 8 Häuser des Areals speziell beleuchtet.
Die Könizer Zeitung konnte als Medienpartner gewonnen werden. Sie wird die nächsten Monate bereits über verschiedene Aspekte der Kulturnacht berichten. Der Anlass wird bereits im Vorfeld wiederholt Thema, prägt sich ein und macht auf sich neugierig. In der September-Ausgabe wird die Zeitung dem Anlass 2 Seiten widmen und das genaue Programm in alle Haushalte der Gemeinde und der Region bringen.
Daneben ist geplant, auch die anderen Medien der Region und der Stadt Bern einzubeziehen und die Kulturnacht so im Vorfeld breit bekannt zu machen. Eine Medienkonferenz ist für den 3. September 2010 geplant.
Die Trägerschaften:
Einwohnergemeinde Köniz
Ref. Kirchgemeinde Köniz
Verein Kulturhof Schloss Köniz
Verein Musikschule Köniz
Ortsverein Köniz
· Christine Wyss, Kulturbeauf-tragte Einwohnergemeinde Köniz
· Lorenz Hasler, Leiter Musik-schule Köniz
· Prof. Andreas Marti, Organist und Musikleiter Kirchenkreis Köniz
· Robi Maurer, Kobetriebs-leiter Kulturhof Schloss Köniz
· Beat Rufi, Kobetriebsleiter Kulturhof Schloss Köniz
· Pfr. André Urwyler, Pfarrer und Kulturverantwortlicher Kirchenkreis Köniz (Präsident)
Alle Mitglieder des OK können als Veranstalter, insbesondere auch grosser Anlässe, auf dem Schlossarael auf eine breite Erfahrung zurückgreifen.
Über 50 Personen werden als freiwillige Mitarbeitende einbezogen.